Exklusiv: die 7-Punkte-Checkliste bei Fremdwährungskrediten

Fremdwährungskredite wurden in Österreich zumeist in Schweizer Franken (CHF) vergeben. Die derzeitige Stärke des CHF zum EURO geht seit längerem zu Lasten der Kreditsumme. Angesichts dieser Entwicklung müssen alle Parameter der Finanzierung genau überprüft, aufeinander abgestimmt und gegebenenfalls adaptiert werden. Wir stehen Ihnen gerne mit unserer jahrelangen Expertise auf dem Gebiet der Finanzierung in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung! Vereinbaren Sie einfach unter office(at)fms-krems.at oder 02732-484-0 einen kostenlosen Termin mit uns!

Aus aktuellem Anlass haben wir die häufigsten Fragen, die sich ergeben, zusammengefasst. Hier stellen wir Ihnen schon jetzt exklusiv unsere 7-Punkte-Checkliste bei Fremdwährungskrediten vor:

Check 1:
Soll ich den CHF-Kredit in den EURO konvertieren?

Wir überprüfen den Einstiegskurs und den bisherigen Zinsvorteil Ihres Kredites. Wenn sich hieraus ein Gesamtgewinn ergibt, erscheint eine Konvertierung sinnvoll.
Der von der Schweizer Nationalbank gesetzte Mindestkurs von 1,20 gibt Ihnen aktuell die Basis für Ihre Überlegungen. Wenn sich Ihre Einkommensverhältnisse verändert haben und Sie bei einer weiteren Abschwächung des EURO nicht in der Lage wären, den Kreditbetrag zu decken, sollten Sie ebenfalls die Möglichkeiten der Konvertierung prüfen.

Check 2:
Soll ich den Kredit durch Ratenzahlungen verringern?

Dies stellt eine günstige Möglichkeit dar, die aktuelle Kreditschuld zu verringern und so Spielraum für weitere Überlegungen zu schaffen. Sie werden zu unterschiedlichen Kursen einzahlen und auch die laufende Zinsbelastung reduzieren.

Check 3:
Was soll ich bezüglich des Tilgungsträgers untenehmen?

Der Tilgungsträger wird von uns aufgrund seiner bisherigen Performance und nach der prognostizierten Entwicklung überprüft. Wenn das Ergebnis zufriedenstellend ist, muss der Tilgungsträger unbedingt weiterhin laufend bedient werden. Die Einstellung der Zahlungen auf den Tilgungsträger stellt in den meisten Fällen keine gute Alternative dar und sollte - wenn überhaupt - nur bei Vorliegen einer klaren Alternative und nur in enger Kooperation mit dem Kreditinstitut erfolgen.

Check 4:
Soll ich das niedrige Zinsniveau nutzen und die Ratenzahlungen erhöhen?

Höchstwahrscheinlich sind Sie bei einem deutlich höheren Zinsniveau in die Fremdwährung eingestiegen. Wenn Sie mit höheren Belastungen kalkuliert haben und folgedessen jetz bei niedrigem Zinsniveau einen gewissen "Puffer" haben, können zusätzliche Ratenzahlungen in der Fremdwährung als verbessernde Maßnahme genutzt werden.

Check 5:
Mein Fremdwährungskredit ist demnächst endfällig. Was soll ich tun?

Abgesehen davon, dass nun die Feinabstimmung zwischen Einstiegskurs, bisherigem Zinsgewinn, Tilgungsträger etc. erfolgen muss, werden wir Ihnen wahrscheinlich zu einer Verlängerung der Kreditlaufzeit raten, um eine günstige Kursentwicklung zum Ausstieg auszunutzen.

Check 6:
Ich kann mir die Konvertierung nicht leisten. Was habe ich für Möglichkeiten?

Wir werden gegebenenfalls mit Ihnen eine Umschuldung bei gleichzeitiger Laufzeiterstreckung planen. Nach aktueller Rechtslage erspart man sich bei Laufzeitverlängerungen sogar die Kreditgebühr. Sie werden dann - wenn auch über einen längeren Zeitraum, als ursprünglich geplant - Raten in überschaubarer Höhe zu leisten haben.

Check 7:
Was tun, wenn der Zinsvorteil wegfällt?

Als Basis werden wir Ihre Fremdwährungsfinanzierung mit allen aktuellen Parametern durchrechnen. Zur Absicherung des aktuell niedrigen Zinsniveaus stehen sodann wirksame Instrumente, wie Zins-Cap, zur Verfügung. Sie erhalten sodann bei Überschreiten der abgesicherten Werte eine Ausgleichszahlung.

Wir stehen Ihnen gerne und jederzeit bei allen Fragen rund um Fremdwährungsfinanzierungen zur Verfügung! Vereinbaren Sie unter office(at)fms-krems.at oder 02732-484-0 einfach einen kostenlosen Termin mit uns!